Die DNA-Zytometrie stellt eine Meßmethode dar, bei der der DNA-Gehalt der Zellkerne analysiert wird. Nach entsprechender Aufbereitung der nach der Abnahme luftgetrockneten Präparate (nicht fixierten) und spezieller Kernfärbung kann diese Methode sehr gut am zytologischen Abstrichpräparat angewendet werden.
Es handelt sich um eine aufwändige und kostenintensive Untersuchungsmethode, die somit nicht als primäre Screeningmethode, sondern zur Entscheidungsfindung ausgewählter Fälle herangezogen wird.
In unserem Labor ist diese Methode seit vielen Jahren standard.

Publikation:
DNA-Bild-Zytometrie zur Qualitätskontrolle der Zytologie
(PDF-Datei, ca. 460 kb)

Indikation für DNA – Zytometrie am zytolog. Präparat

  • Unklare Routine – Zyto – Befunde:
    a) persistierend gering auffällige Routine – Zyto – Befunde über lange Zeit (restriktive OP – Indikation)
    b) Bestätigung eines negativen Folgebefundes nach positivem Vorbefund
  • Positiv zytolog. Befunde bei relativer Kontraindikation zur Abklärung (z.B. Gravidität, sehr junge Patientin etc.)
  • Rezidivierend positiv zytolog. Befunde bei Status post Konisation
  • Prognost. Relevanz bei „low grade“- Histo und „high grade“- Zyto
  • Entscheidungshilfe für weiterführende Eingriffe in Einzelfällen

Vergleiche auch Basis-Artikel Professor Dr. med. A. Böcking

http://www.med.uni-duesseldorf.de/Cytopathologie/lf8.htm


Copyright © 2017. All Rights Reserved.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen